IfBB
Institut für Bildungsrecht und Bildungsforschung e.V.

Aktuelles

Achtung ! Die Anmeldung zum 5. Deutschen Schulrechtstag am 05. Juli 2018 in Berlin ist nur noch über das Nachrückverfahren möglich.

Wie bei den vorherigen Schulrechtstagen ist das Interesse auch in diesem Jahr wieder sehr groß.

Aufgrund der starken Nachfrage ist das Teilnehmerkontingent des 5. Deutschen Schulrechtstages ausgeschöpft.

Beachten Sie bitte, dass Ihre Anmeldung nur gültig ist, wenn diese durch das Institut bestätigt wurde.

Es gibt eine Warteliste und somit ein Nachrückverfahren. Wir werden Sie sofort informieren, sobald eine Teilnahme für Sie doch noch möglich wird.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und freuen uns sehr über das große Interesse an unserer Veranstaltung.

Das Institut für Bildungsrecht und Bildungforschung e.V., An-Institut der Ruhr-Universität Bochum (IfBB), und das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) haben gemeinsam den „Deutschen Schulrechtstag“ begründet. Dieser fand 2012 erstmalig in Berlin statt. In diesem Jahr laden wir nun zum fünften Mal und erstmals gemeinsam mit der AG Bildungsrecht in der DGBV sowie in Kooperation mit dem WZB (Berlin) am 05. Juli 2018 nach Berlin ein. Das Thema des 5. Deutschen Schulrechtstages lautet: Verfassungsrechtliches Sonderungsverbot und Privatschulfinanzierung.

„Das Recht zur Errichtung von privaten Schulen wird gewährleistet“. Dieses in Art. 7 Abs. 4 Satz 1 GG verbürgte Gründungs- und Betätigungsrecht „belastet“ das Grundgesetz für private Ersatzschulen in Art. 7 Abs. 4 Sätze 2-4 mit einem staatlichen Genehmigungsvorbehalt. Und die Erteilung der Genehmigung wird nicht zuletzt davon abhängig gemacht, dass „die wirtschaftliche und rechtliche Stellung der Lehrkräfte (…) genügend gesichert ist“ sowie „eine Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern nicht gefördert wird“. Insbesondere bzgl. der letztgenannten Genehmigungsvoraussetzung, dem sog. Sonderungsverbot, hat sich in jüngerer Zeit eine rechtswissenschaftliche Diskussion entzündet, welche auch Wirkung auf die Schulgesetzgebung in den Bundesländern zu entfalten beginnt. Nichtsdestotrotz wird die verfassungsrechtliche Debatte um das Sonderungsverbot und zulässige Finanzierungsmodelle nicht zuletzt angesichts fehlender substanzieller (Verfassungs-)Rechtsprechung weiterhin kontrovers geführt. Nur wenige Rechtswissenschaftler haben sich geäußert und namentlich wird die rechtsmethodisch angemessene Verarbeitung bzw. rechtsdogmatische Relevanz der (im Übrigen nicht durchgängig eindeutigen bzw. unterschiedlich gedeuteten) Ergebnisse der empirischen Bildungsforschung kaum diskutiert. Der 5. Deutsche Schulrechtstag will die Diskussion insoweit bereichern. Aber nicht nur das Sonderungsverbot treibt die Schulgesetzgebung an, sondern auch verschiedene landesverfassungsgerichtliche Judikate zu landesverfassungsrechtlich fundierten Finanzierungsansprüchen von Ersatzschulen. Nach wie vor kaum in den Fokus gerückt wurde dagegen die bundesverfassungsgerichtliche Rechtsprechung zu grundgesetzlich fundierten Finanzierungsansprüchen von Privatschulen. Zu Unrecht, wie wir meinen; und demgemäß wird am 5. Juli 2018 auch dieses Thema aufgegriffen.

 

Achtung ! Die Anmeldung zum 5. Deutschen Schulrechtstag am 05. Juli 2018 in Berlin ist nur noch über das Nachrückverfahren möglich.

Wie bei den vorherigen Schulrechtstagen ist das Interesse auch in diesem Jahr wieder sehr groß.

Aufgrund der starken Nachfrage ist das Teilnehmerkontingent des 5. Deutschen Schulrechtstages ausgeschöpft.

Beachten Sie bitte, dass Ihre Anmeldung nur gültig ist, wenn diese durch das Institut bestätigt wurde.

Es gibt eine Warteliste und somit ein Nachrückverfahren. Wir werden Sie sofort informieren, sobald eine Teilnahme für Sie doch noch möglich wird.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und freuen uns sehr über das große Interesse an unserer Veranstaltung.

 

Das VG Gelsenkirchen bietet im WS 2017/18 eine interessante Veranstaltungsreihe an unserer Fakultät an. Initiator und Koordinator ist unser Honorarprofessor Andrick. Hochrangige Richterinnen und Richter, die meist auch in einem der beiden Staatsexamina prüfen, bieten einen Überblick mit Fällen aus der Praxis zu ausgewählten Gebieten des Verwaltungsrechts. Die dort vorgestellten Fälle können den Studierenden bei der Examensvorbereitung helfen, sind in jedem Falle interessant und verschaffen ihnen zugleich einen Einblick in den Arbeitsalltag am Verwaltungsgericht.

Die Veranstaltungsreihe startet am 8. November 2017 um 16 Uhr mit einem Vortrag des Präsidenten des VG Gelsenkirchen, Herrn Bernhard Fessler, zum allgemeinen Verwaltungsrecht und Verwaltungsprozessrecht. Besonders hinzuweisen ist auch auf die Veranstaltung zum Hochschul- und Schulrecht, die am 24. Januar 2018 stattfindet und um 16 Uhr beginnt, von Frau Dr. Nicole Eckhold, Vorsitzende Richterin am VG Gelsenkirchen.

Flyer:

Alle Vorträge der Veranstaltungsreihe

Veranstaltung zum allgemeinen Verwaltungsrecht und Verwaltungsprozessrecht

Veranstaltung zum Hochschul- und Schulrecht

Die Frage nach der Dauer gymnasialer Schulzeit ist auch nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ein zentrales Thema. Das Bochumer Gespräch des IfBB liefert einen Überblick über wissenschaftliche Befunde zur Schulzeitdebatte innerhalb und außerhalb von NRW.

Mit Frau Prof. Dr. Gabriele Bellenberg, Frau Prof. Dr. Grit im Brahm, Herrn Matthias Forell, Frau Barbara Altmann und Herrn Hermann Maas als Referent*Innen.

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Wann: Montag, 26.06.2017, 18 Uhr c.t.

Wo: Blue Square, Kortumstr. 90 in Bochum

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Bildungsclub Hamburg* lädt – in Zusammenarbeit mit der Bürgerschaftsabgeordneten Dora Heyenn – zu einer Fachtagung ein unter dem Motto:
Grundschulempfehlung – Nein danke!

unter anderem mit einem Vortrag von Herrn Prof. Dr. Wolfram Cremer zum Thema Grundschulempfehlungen im Lichte des Grundgesetzes

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Vorankündigung des wissenschaftlichen Symposiums am 10.03.2017 „25 Jahre Sächsisches Gesetz über Schulen in freier Trägerschaft“ in der Alten Börse in Leipzig

Zur Ankündigung

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